wie alles dazu kam - ein einblick in doghammer

Eine kleine Reise mit Doghammer

Nächsten Monat ist es soweit - die neue Doghammer Kollektion aus Portugal wird auf unserer Webseite und im Sportfachhandel erhältlich sein. Was innerhalb von ein paar Stunden online ist, hat doch über zwei Jahre Vorlaufzeit in Anspruch genommen. Im Frühjahr 2017 kamen die ersten Fragen aus dem Sporthandel: "Wir finden Eure Idee echt cool, können wir die Schuhe auch bei uns verkaufen?" - "Ein Mitarbeiter von uns ist total begeistert, gibt es die Möglichkeit Zehentrenner für unser Geschäft zu bestellen?"

Im ersten Moment haben Matthias und ich uns gedacht - "Das läuft ja super, wenn jetzt sogar schon der Handel auf uns zukommt!" Im nächsten Moment stellten wir uns dann aber die Frage: "Von wie vielen Schuhen ist denn in diesem Fall eigentlich die Rede? Das könnte eine größere Herausforderung werden... In unserer Werkstatt in Rosenheim haben wir weder die Maschinen und die Kapazitäten, noch kommen wir so einfach an größere Mengen Material."

Wie wir unsere Reise mit dem Fahrrad starteten oder zumindestens teilweise...

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Wie es der Zufall so will...

Ich könnte jetzt schreiben, "nachreichlicher Überlegung haben wir uns dazu entschieden..." Aber das würde nicht der Wahrheit entsprechen!

Wir haben unsere Entscheidung ziemlich schnell getroffen. Jetzt musste nur noch eine Produktion her, die unsere Schua in Handarbeit für den Sporthandel fertigt. Die viel schwierigere Frage war aber, wie wir eine Produktion finden würden, die zu unserer Philosophie und unseren Werten passt. Erste Internetrecherchen erwiesen sich als wenig ergiebig. Wie sollten wir weiter vorgehen? Beim Ledereinkaufen habe ich dann mehr zufällig und über ein paar Umwege einen Portugiesen kennengelernt, der in der Schuhbranche zuhause ist. Ein erster Lichtblick am Horizont!

Nach dem wir die ersten Musterschuhe hin und her geschickt hatten, beschlossen wir vor Ort in Portugal vorbeizuschauen. Erst mit dem Auto und schließlich auf die letzten Kilometer mit dem Radl Bevor zum Flughafen - so startete unserer erster Besuch. (die Parkplatzgebühren sind einfach unverschämt) 

 

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Zusammen mit Matthias auf dem Weg zum Flughafen Fast wie ein Tag Urlaub 

 

Aber wie darf man sich so etwas nun vorstellen...

Unser erster Eindruck: In der familien-geführten Schuhmanufaktur in Portugal läuft es nicht anders als in unserer Werkstatt in Rosenheim, alles einfach nur "etwas" größer. Es gibt ein riesiges Leder- und Materiallager. Die Werkstatt ist in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt, in jedem werden bestimmte Teile des Schuhs in Handarbeit gefertigt. Überall sind Sohlen, halbfertige Schuhe und Lederschäfte in unterschiedlichen Farben zu sehen! Wir werden einmal durch die Manufaktur geführt und unterschiedlichsten Mitarbeitern vorgestellt. Auch ein kleines Labor für Materialtests gibt es. Wenn mir vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass wir in die Schuhbranche einsteigen werden, ich hätte wohl nur gelacht. Jetzt sitzen wir mit unserem Modeleur zusammen und sprechen mit ihm unsere Ideen durch. Hier wird das Handwerk des Schuhmachers noch gelebt. Ein Gespräch mit dem Werkstattchef stimmt uns ebenfalls sehr positiv und wir bekommen interessante Einblicke in die Schuhmachertradition in Portugal.

Neben der Produktion besuchen wir auch unsere zukünftigen Lieferanten, immer auf der Suche nach nachhaltigen und ausgefallenen Materialien. Es muss einfach zu uns passen!

Übernachtet wird in einer AirBnB Wohnung. Abends gehts dann noch für einen guten Fisch und ein paar Gläschen Wein ans Meer, so könnte jeder Tag enden. Insgesamt sind wir fünf Tage in Porto, wobei der letzte Tag auf einen Samstag fällt und alle Produktionen und Lieferanten geschlossen haben. Echt Pech für uns, so müssen wir den kompletten Samstag in der Sonne am Strand verbringen - da kommen schon ein bisschen Urlaubsgefühle auf :)

Eines möchte ich aber unbedingt noch klar stellen:

Jeder Zehentrenner, der in unserem Konfigurator auf unserer Webseite bestellt wird, wir in Handarbeit in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung gefertigt - auch in Zukunft! 

 

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Bilder rund um den Bericht von Maximilian

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Maximilian bei der Arbeit... Farbauswahl für die neue Kollektion
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Da können wir noch etwas lernen  Der Feinschliff wird besprochen

Fazit zu meinem Bericht..

Das Leben hält immer wieder Überraschungen bereit. Manchmal verpasst man eine Chance und beim nächsten Mal hat man wieder Glück. Während unserer kompletten Reise kam ich mir vor, wie in einem Dokumenationsfilm, in dem jemand den Vorhang etwas zur Seite schiebt und man mal einen Blick hinter die Kulissen werfen darf. Echt beeindrucken und ich hoffe, wir können noch viele Fußabdrücke hinterlassen.

 

sophia-hick-rock-und-bloc-team

Maximilian Hundhammer

Gründer von Doghammer

  Entdecke den Hüttenschua von Maximilian 

 

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