Material & Verpackung für barfußschuhe, sneaker & co.
Unsere Materialien: Natürlich. Durchdacht. Mit Sinn.
Ob Kork aus Portugal, Wolle aus Deutschland oder recycelte Kletterseile aus den Alpen – bei Doghammer steckt hinter jedem Material eine bewusste Entscheidung. Wir setzen auf nachwachsende Rohstoffe, europäische Lieferketten und innovative Upcycling-Ideen. Denn was wir verarbeiten, entscheidet mit über unseren ökologischen Fußabdruck. Auch bei unserer Verpackung achten wir auf jedes Detail – vom recycelten Kraftkarton bis zur minimalen Bedruckung mit schwarzer Farbe. Nachhaltigkeit endet für uns eben nicht beim fertigen Schuh, sondern beginnt schon bei der Auswahl der richtigen Materialien.
Unsere Cork Collect Challenge zeigt, wie Kreislaufwirtschaft auch im Kleinen funktioniert – und wie du mitmachen kannst. Noch mehr Infos zu unseren Barfußschuhen findest du hier.
recycelter kork
Unser Kork stammt aus den Korkeichenwäldern Portugals – und zu einem Teil auch aus unserer Cork Collect Challenge, bei der alte Weinkorken gesammelt und wiederverwendet werden. Kork ist nicht nur ein nachwachsender Rohstoff, sondern auch antibakteriell, temperaturregulierend und wasserabweisend. Diese natürlichen Eigenschaften machen ihn zum idealen Material für Fußbetten, Obermaterial und Sohlen unserer nachhaltige Schuhe und Barfußschuhe.
wolle - echter loden
Unsere Wolle beziehen wir ausschließlich aus Europa – von Schafen aus Deutschland, der Schweiz und Portugal. Ein wichtiger Woll-Partner ist Nordwolle. Zusätzlich setzen wir auf unseren eigenen Gebirgsloden des Alpinen Steinschafs aus den Bayerischen Alpen. Wolle überzeugt durch ihre temperaturregulierenden, selbstreinigenden und feuchtigkeitsabweisenden Eigenschaften. Deshalb nutzen wir sie nicht nur für unsere Barfuß- und Hüttenschuhe, sondern auch für Sneaker, Chelsea Boots und Wanderschuhe mit Wollfutter, bei denen unsere Cork & Wool Inside-Technologie für das beste Fußklima sorgt.
europäisches leder
Unser Leder stammt aus Portugal, Spanien oder Italien – ausschließlich von Gerbereien, die nach den Standards der Leather Working Group (LWG) arbeiten. Das bedeutet: streng geprüfte Umweltauflagen, transparente Prozesse und eine möglichst ressourcenschonende Herstellung. Zudem handelt es sich bei unserem Leder um ein Abfallprodukt der Fleischindustrie, das andernfalls ungenutzt bliebe. Es ist besonders langlebig, robust und gleichzeitig atmungsaktiv. Deshalb setzen wir es gezielt an stark beanspruchten Stellen ein – etwa an Vorder- und Hinterkappen unserer Schuhe.
upcycling materialien
Für unsere Upcycling-Modelle verwenden wir Materialien aus der Industrie, denen wir ein zweites Leben schenken. Dazu gehören unter anderem Verschnittreste aus der Skisteigfellproduktion von Contour, POMOCA, gebrauchte Kletterseile in Zusammenarbeit mit Newseed, Skiunterwäsche mit ORTOVOX sowie alte Brillenbänder von SCOTT. Was andernorts im Müll landen würde, wird bei uns zu einem neuen, funktionalen und nachhaltigen Schuh verarbeitet. So vermeiden wir Abfall und setzen ein sichtbares Zeichen für mehr Ressourcenschonung im Outdoor-Bereich.
nachhaltig verpackte barfußschuhe, sneaker & co.
Unsere Schuhkartons bestehen aus recyceltem Kraftkarton und werden bewusst nur einfarbig schwarz bedruckt – das spart Druckfarbe und schont Ressourcen. Die Kartons werden nicht unweit unserer Schuhmanufaktur in Portugal gefertigt und so designt, dass du sie auch zuhause weiterverwenden kannst. Auch beim Versand achten wir auf Nachhaltigkeit: Wir verzichten auf unnötige Umverpackungen und verwenden kein Plastik. So passt auch die Verpackung zu unserem ganzheitlichen Anspruch.
Warum uns die Zusammenarbeit mit einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung so wichtig ist
Seit der Gründung von Doghammer arbeiten wir mit einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung zusammen. Diese Partnerschaft ist für uns kein Marketingthema, sondern ein ganz natürlicher Teil unserer täglichen Arbeit.
Am Anfang wurden dort unsere individuellen Zehentrenner gefertigt. Heute übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter viele weitere Aufgaben: Sie nähen die Riemen für unsere individuellen Zehentrenner, setzen verschiedene Upcycling-Projekte um und kümmern sich gemeinsam mit uns um Lager und Versand.
Immer wieder hören wir die Frage, ob eine solche Zusammenarbeit nicht Ausbeutung sei. Unsere Erfahrung zeigt das Gegenteil. Die Menschen dort übernehmen Aufgaben, die zu ihren Fähigkeiten passen, und arbeiten in einem Umfeld mit klaren Strukturen und festen Abläufen. Genau diese Struktur ist für viele Mitarbeitende wichtig.
Wer möchte, kann sich davon gerne selbst ein Bild machen. Wir freuen uns immer über Menschen, die hinter die Kulissen schauen.
Auch die Frage nach der Bezahlung taucht regelmäßig auf. In solchen Einrichtungen gelten besondere gesetzliche Regelungen. Würden die Löhne stark erhöht, könnten staatliche Unterstützungsleistungen für die Mitarbeitenden reduziert werden. Deshalb ist das System bewusst anders aufgebaut als in klassischen Unternehmen.
Für uns steht vor allem eines im Mittelpunkt: eine langfristige, respektvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe.