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Rocklands – Traumtrip – Part 2

Rocklands Boulderurlaub

Rocklands – Traumtrip – Part 2

Rocklands – Bouldern in Südafrika – Part 2

Man sollte schon ein bisschen Zeit mitbringen, wenn man zum Bouldern in die Rocklands fliegt. Es gibt einfach unzählige Touren und Möglichkeiten für Boulderer.

  • Art der Reise: Bouldern
  • Reisedauer:  7 Wochen
  • Übernachtung: Häuschen
  • Fortbewegung: Flugzeug + Mietauto
  • Land: Südafrika
  • Beste Reisezeit: Juni – September

Das, was wohl am Anfang einer jeden Reise steht, die gute alte Packliste. In diesem Fall konnten wir Dinge wie Zelt, Kocher, oder Schlafsack von der Liste streichen, denn in den knapp 7 Wochen, die uns bevor standen hatten wir (damit sind Max, Matthias und ich gemeint) uns für den Luxus eines „Hauses“ entschieden. Oder zumindest das, was man in Süd Afrika unter einem Haus versteht.

Packliste

– zwei Crashpads

– zwei lange & zwei kurze Kletterhosen

– Dicke Daunenjacke

– Unterhosen, Socken, Shirts, etc…

– 5 Paar Kletterschuhe (1 Drago/ 1 Miura/ 3 Python)

– Bürsten

– Chalkbag, groß und klein

– Spanngurte

– 2 kg Chalk

 

Reisebericht

Nach den üblichen Kleinigkeiten, die zum Reisen dazu gehören, wie fliegen, zwischenlanden, noch einmal fliegen, Mietwagen besorgen etc., kamen wir schließlich in den Cerderberg Mountains an.

Der 2:1 Rhythmus, also zwei Bouldertage gefolgt von einem Ruhetag, hat für den größten Teil der Reise unsere Tage bestimmt und nachdem es auch mein erstes Mal in den Rocklands war, gab es dementsprechend viel zu tun! Einen genauen Plan von dem was ich bouldern wollte, hatte ich nicht. Auf dem Programm stand: generell viel bouldern, viele der Klassiker versuchen und den einen Boulder versuchen zu flashen, den ich unbedingt machen wollte. Nach zwei Tagen eingewöhnen und dem ersten Ruhetag, ging es zu einem der beliebtesten Gebiete in den Rocklands, Roadside. Dort sind einige der bekanntesten Probleme zu finden. „Pendragon flashen“, das kam eigentlich immer, wenn mich jemand fragte, was ich in den Rocklands versuchen wollte.  Und an unserem dritten Bouldertag wurde dieses Projekt angegangen. Nach einer Aufwärmaktion in „The Rhino“ (Fb 7b+) ging es zu „Pendragon“ (Fb 8a). Gewollt, gesagt und getan. Etwa fünf Minuten später hatte ich mein Ziel erreicht.

In den nächsten Tagen ging es mir – wie die meiste Zeit – darum, Eindrücke zu sammeln und vor allem viele Boulder zu versuchen. Im gleichen Gebiet, in dem „Pendragon“ ist, gibt es auch noch einen weiteren Klassiker. Das war „Nutsa“ (Fb 8a), allerdings wollte nicht nur ich „Nutsa“ probieren. Gefühlt die Hälfte der Personen, die sich in den Rocklands befanden, hatten das gleiche vor. Und so gab es fast jeden Tag eine regelrechte Nutsa-Party! So geil es auch sein kann, einen Boulder mit vielen Menschen zu versuchen, so anstrengend kann es auch auf Dauer werden. Nach 10 Minuten probieren fiel ich bereits beim letzten schweren Zug. Allerdings hat es schlussendlich doch zwei volle Sessions gedauert, bis ich „Nutsa“ endlich hoch kam.

Eines der neuen Gebiete, das mir am Besten gefallen hat, war die Dangerzone. Leider hatten wir dort nicht so viel Glück mit dem Wetter. 20 Minuten mit Regen, gefolgt von 30 Minuten mit Sonne. Und das den GANZEN Tag! Doch 20 Minuten kann man gut nutzen, wenn man es richtig anstellt. Also schnappte ich mir in einer der Regenpausen unsere Pads und ging zu zwei der Boulder, die ich am Meisten versuchen wollte. Resultat dieser Aktion war ein Flash von „big litttle lies“ (Fb 8a) und „tail of caracal“ (Fb 8a+) im 2 Go.

Lust auf super griffige Felsen & atemberaubende Aussichten? Ab in die Rocklands nach Südafrika!
Rocklands Kletterurlaub Big Huecco
Südafrika Boulderurlaub Rocklands

So ging es auch im Großen und Ganzen weiter – viel bouldern! Neben den schon bestehenden Routen, konnte ich auch ein paar neue Boulder erstbegehen. Einer davon war „Greand Hueco“ (Fb 8a?), einer der längsten Boulder im Dach, die ich je gemacht habe. Ein anderer war der „M.P.G.W.“ (Fb 8a?), oder in anderen Worten der „Moritz Perwitchki Gedenk Weg”. Die Erstbegehung, für die ich am Längsten gebraucht habe, ist mit Sicherheit nicht die imposanteste Linie der Rocklands, doch hat sie einen – wie ich finde – genialen Crux Zug. „King oft the dwarfs“ (Fb 8a+?) hat mich ganze 4 Sessions gekostet und mich nicht nur einmal fast zur Verzweiflung getrieben. Doch sei es drum, er hat auf jeden Fall Spaß gemacht.

Doch bouldern ist nicht das Einzige, was man in den Cederberg Mountains machen kann! Egal ob surfen am Atlantik, oder eine Besichtigungstour durch die vielen Höhlen mit ihren Malereien. Für die Ruhetage ist auf jeden Fall vorgesorgt. Natürlich kommen auch alle, die Lust auf Safari haben, nicht zu kurz. Es gibt mehrere Orte und kleinere Nationalparks, die mit dem Auto in einem Tag gut erreichbar sind und wenn man gegen Ende der Saison das Abenteuer Südafrika antritt, bekommt man auch noch die gewaltige Farbenpracht der Wildblumen zu sehen.

 

Übersicht der Boulderrouten in den Rocklands mit dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad

 

– King of the dwarfs (FA) Fb 8a+?

– Tail of caracal Fb 8a+

– A tea with Elmarie Fb 8a/8a+

– Trouble in Paradise Fb 8a/8a+

– Pendragon (Flash) Fb 8a

– Electric copper (Flash) Fb 8a

– M.P.G.W. (FA) Fb 8a?

– Big little lies (Flash) Fb 8a

– Nutsa Fb 8a

– Deepturtle Fb 8a

– Rasta roof Fb 8a

– Fragile Steps Fb 8a

– Greand Hueco (FA) Fb 8a?

– Hellfire (FA) Fb 8a

– The art project Fb 8a

– Swallow cave Fb 8a

– Umbuli Fb 8a

– The Amphietheatre Fb 8a

– Awunda Fb 8a

– Light Warrior (FA) Fb 7c+?

– The Section (flash) Fb 7c+

– Caroline Fb 7c+

– Josef Malbos Fb 7c+

– Weichei Fb 7c+

– No late Tenders Fb 7c+

– Machoking Fb 7c+

– Shebeen darkness Fb 7c+

– Stargate Fb 7c+

– Paula Abdul Fb 7c+

Bilder rund um den Boulderurlaub in den Rocklands

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Maxi Karrer Klettern Rosenheim

Dieser Beitrag wurde geschrieben von…

Maxi Karrer

Als ehemaliger Wettkampfkletterer im Rock & Bloc Team Rosenheim verzeichnete Maxi schon früh Erfolge. Seither ist er viel am Fels unterwegs, hier klettert er Routen im 8 Schwierigkeitsgrad. Seine letzten Kletterreisen ging nach Siruana und Thailand. Nebenbei ist er als Klettertrainer in der Kletterhalle Rosenheim tätig

 

 

redakteur lieblingsschuh

Fazit

Was soll ich sagen? Die Rocklands sind definitiv eine Reise wert! Die Felsen sind super griffig und bieten für unterschiedliche Könnensstuffen die richtige Herausforderung. Neben dem Bouldern bekommt man auch einen guten Eindruck von Südafrika. Ich würde auf jeden Fall wieder einfliegen.

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Marina Pfeffermann

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